Reiskorn Porzellan Herstellung

Reiskorn Porzellan Herstellung

Ebenso wie das Porzellan selbst wurde auch diese Herstellungsweise in China erfunden. Wie wir wissen, ist chinesisches Porzellan meist dünnwandig und lichtdurchlässig. Es ist zart und fein. Beim Reiskornporzellan gilt das sogar doppelt.

Die Herstellung von Porzellan ist ein komplexer technologischer Prozess – und beim Reiskornporzellan haben die Chinesen dem sprichwörtlichen Porzellankuchen noch eine Kirsche obendrauf gesetzt. Historisches Porzellan wurde entweder durch Gießen oder Drehen mithilfe von Formen und Schablonen geformt. Nach dem Formen wurden kleine Öffnungen in das Gefäß geschnitten, die in ihrer Form an Reiskörner erinnerten.

Nach dem ersten Brand wurde das durchbrochene Porzellan glasiert. Die Glasur füllte die Löcher, und nach dem zweiten Brand blieb in den Reiskornöffnungen nur eine hauchdünne, glasartige Schicht zurück. Deshalb wirkt der „Rejžák“ beim Blick gegen das Licht so eindrucksvoll.

Oft wurde er zusätzlich mit Kobalt unter der Glasur bemalt, wodurch er seinen typischen blauen Dekor erhielt. Die Dekoration mit Kobalt ist eine wunderschöne Technik, die zu einem echten Phänomen geworden ist. Mehr über Kobaltblau-Dekore findest du im Artikel über das Zwiebelmuster-Porzellan.

CZECH

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